Scrum, Kanban, Crystal Clear – Methoden, von den man vielleicht schon einmal gehört hat. Was Sie alle gemein haben: das agile Management als Vorsatz.

Die Agilität wird angestrebt, da es etwas bei den Mitarbeitern und dem Unternehmen bewegt. Und Bewegung macht Spaß.

Neben dem Spaß und der Mitarbeitermotivation, hat Agiles Management auch sonst viele Vorteile. Welche Tools wir für die Umsetzung brauchen, zeigt das Guided Management auf.

Wasserski vs. Langlaufski

Agiles Management ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Dabei ist es keine neue Erfindung. Seit über 70 Jahren existiert Agilität bereits, ist aber dank der Digitalisierung und den steigenden Anforderungen der Arbeitswelt in den letzten Jahren, attraktiv geworden.

Agilität beschreibt dabei eine Art des Arbeitens, bei dem kleinere Teams zusammenarbeiten, anstatt in getrennten Abteilungen in Fachbereichen. Verschiedenes Wissen und Können kommt in einer kleinen Gruppe zusammen, und ergänzt sich durch viele Blickwinkel. Damit kann besser auf Veränderungen reagiert werden und Anpassungen vorgenommen werden. Wie bei Eis, laufen die Dinge besser, wenn sie beginnen zu schmelzen und zu fließen. Denn ein agiles Umfeld kennzeichnet sich vor allem durch eine Beweglichkeit in den Gedanken und dem Raum.

Das agile Management ist von einer Schnelllebigkeit geprägt. Die Auflösung hierarchischer Strukturen zu kleineren Projekt-Teams bringt Schwung in viele Dinge.

Die Verbesserung der Kommunikation, der Abläufe und der Mitarbeitermotivation sind nur einzelne von vielen Effekten.

Sind agile Methoden einmal in ein Unternehmen implementiert worden, so kann sich dieses über effizientere Abläufe, Zeit- und Kostenersparnis und schneller sichtbare Ergebnisse freuen.

Dinge passieren. Mit oder ohne uns

Wenn viele Dinge gleichzeitig passieren, ist es anspruchsvoll den Überblick zu behalten. Die Herausforderung, ein agiles Umfeld zu steuern ist weitaus größer, als die einer Hierarchie.

Dabei stellt agiles Management andere Ansprüche an uns. Unseren bisherigen Tools und Skills lassen sich nicht mehr passend anwenden. Unser Wirkungsgrad verringert sich.

Mit anderen Worten: Wir sollten uns selbst ebenfalls anpassen. Denn während wir wahrscheinlich auf jedem Spielplatz Spaß haben würden, so heißt es noch lange nicht, dass wir ihn richtig benutzen.

Dabei spielt auch das Milieu an sich eine große Rolle.  Unser Wirkungsgrad kann nur richtig eingesetzt oder vergrößert werden, wenn es in das Milieu passt. Zum Beispiel hat jedes Projekt-Team unterschiedliche Anforderungen und Ziele, mit verschiedenen Ansprüchen an unsere Skills und Tools.

Es ist wichtig, dass jedes Mitglied des Teams an einem Strang zieht. Das gilt auch für den Leiter des Teams.

Ein Team, welches seinen Leiter nicht akzeptiert oder respektiert wird keinen Erfolg haben. Dadurch können Probleme entstehen, die auf lange Sicht der Mitarbeitermotivation schaden. diesem Grund ist die transformationale Führung ein wichtiger Aspekt im agilen Management.

Das Feste und das Freie

Was genau wird jetzt gebraucht für agiles Management? Müssen wir alles neu lernen? Nein.

Unsere bestehenden Fähigkeiten sind nicht verkehrt. Sie müssen nur an das agile Umfeld angepasst werden.

Die Tools, die für unsere Anwendung richtig sind, zeigt uns das Guided Management.

Ein Blick in verschiedene Branchen lohnt sich: Die oben genannten Methoden, wie SCRUM, sind bei den meisten Entwicklungs-Teams bereits gang und gäbe. Was diese Methoden voraussetzen sind festgelegte Grundregeln. Eine feste Basis, auf der sich die agile Bewegung entfalten kann.

Wir können dies auch auf unseren Alltag anwenden. Wir legen drei Schritte als Basis fest, auf den sich unsere Flexibilität und Freiheit aufbaut.

Beispiele für solche Schritte sind:

-          Ein gut geführtes Journal, in dem alle Termine, Notizen und Gedanken festgehalten sind. Das bringt Struktur und Ordnung für die eigenen Gedanken, und eine Basis auf die sich gestützt werden kann.

-          Leerläufe nutzen. Wenn einmal mehr Luft ist, ist diese Zeit optimal, um Aufgaben oder Dinge zu erledigen, die schon länger rumliegen oder die schon länger angefangen werden wollten.

-          Offene Kommunikation nicht nur mit den Kollegen, sondern auch mit Freunden und Familienmitgliedern. Damit kann Missverständnissen von Beginn an aus dem Weg gegangen werden.

Welche Schritte legen Sie sich fest? Welche brauchen Sie? Denken Sie zunächst an das, was Ihnen Sicherheit gibt, wenn Dinge hektischer werden. Diese Methoden oder Routinen und weitere Techniken des Guided Managements können Sie für Ihre Agilität nutzen.  

Wenn wir eine Basis haben, fehlt nur noch der Mut. Der Mut neue, spannende und lohnende Aufgaben anzugehen.

Unsere Ängste und Sorgen ersetzen wir mit Freude, hoher Konzentration, Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Schaffen wir es, alles was wir haben in das agile Umfeld zu stecken, ist es berauschend.

Die Kunst in Bewegung zu bleiben

Die Herausforderung des agilen Managements ist groß. Schaffen wir es diese zu bewältigen, ist das Ergebnis mehr als lohnend.

Packen wir es an.