Die Mitteilung unserer Wahrnehmung und der Wirkung von Aktion und Interaktion anderer auf uns. Das ist Feedback. Und Feedback ist Fairness uns und anderen gegenüber.

Es kann enorm dabei unterstützen, das eigene Verhalten zu reflektieren und damit ggf. anzupassen oder zu verändern. Es darf sogar fast nicht mehr in einer offenen Unternehmenskultur fehlen. Denn es fördert den offenen Umgang Miteinander und trägt zur einer Verbesserung der Kommunikation bei.

Es erzeugt eine klare Erwartungshaltung, in der Interpretationsfehler oder Missverständnisse vermieden werden.

Feedback ist sowieso immer da und tritt an den unterschiedlichsten Stellen auf. Ob verbal oder nonverbal, Rückmeldung oder Anerkennung, Körperhaltung  oder Interaktion – Feedback gibt es überall. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Dabei kann Feedback auch die unterschiedlichsten Formen annehmen. Von „Lass mich in Ruhe oder geh anständig mit mir um“ bis hin zu „Ich bin dir zugewandt, gebe dir Hilfe“, oder ob es gesammelt oder ad hoc vorkommt – die Skala ist groß.  

Feedback als Führungsinstrument:

Durch richtiges Feedback steigen die Motivation und Ermutigung, und das Team arbeitet noch näher und besser zusammen. Es kann als Steuerungselement und Werkzeug dienen. Feedback ist also ziemlich gut, richtig?

Ja, wenn die Betonung auf richtig liegt. Denn damit Feedback auch diese Wirkung hat, unterliegt es ein paar Regeln für beide Seiten. Denn sie schaffen einen fairen Ablauf, für Geber und Empfänger.

Wertfreies und konstruktives Feedback dient der Entspannung bei der Verortung in der Gruppe. Denn wir können feststellen, wo wir uns auf der Beziehungsebene mit unserem Gegenüber befinden. Das gibt Gewissheit, mit der wir uns auf die objektiven Dinge konzentrieren können.

Wir selbst sollten ebenfalls von Zeit zu Zeit aktiv die Rückmeldung anderer einfordern um festzustellen, wo wir stehen und wie wir wirken. Förderliches Feedback hat eine enorme Wirkung und nimmt dabei nur wenige Minuten in Anspruch.

Mit den richtigen Regeln und Tools,  können wir nun das Beste aus dem nächsten Feedback Gespräch für uns und andere holen.

Warum Feedback auch für unser Selbst- & Fremdbild gut ist, könnt ihr hier nachlesen.