Die Welt verändern? Schwierig. Deine eigene Welt verändern? Schon besser.

Unsere persönliche Weltansicht setzt sich zusammen aus unseren eigenen Wahrnehmungen und Interpretationen unserer Erlebnisse und Umgebung.

Wenn diese von uns selbst kommen, dann können wir sie auch verändern, oder? Wollen wir das überhaupt?

Wie verändern wir dann unsere Wahrnehmung? Antworten bietet das Guided-Management.

Gewohnheit = Sicherheit, Stabilität?

Wir nehmen permanent Informationen über unsere Sinne auf. Allein über das Auge können wir eine Datenmenge an Informationen von 50 Milliarden Bit pro Sekunde erreichen.

Das braucht Energie. Um diese überlebenswichtige Energie zu sparen, bedient sich unser Gehirn einer Abkürzung. Es bildet Routinen.  Diese Routinen bestehen aus Filter, die aus unseren individuellen Erfahrungen und Werten bestehen, weswegen jeder von uns verschiedene Filter und eine andere Sicht hat. Wenn drei Menschen das gleiche betrachten wird jeder unterschiedliche Aspekte davon wahrnehmen – und unterschiedliche Gefühle dazu entwickeln.

Routinen sind dabei Verhaltensweisen, oder Handlungen, die wir durch das wiederholte oder vermehrte Abrufen gefestigt haben.

Ein Beispiel: Beim Autofahren nehmen wir viele Informationen wahr, während wir auch bewusst agieren müssen. Die Koordination von Händen und Füßen, das bewusste Entscheiden was wir gerade tun und wohin wir wollen, das Beobachten des Straßenverkehrs, ... Da kommt eine große Menge an Informationen zusammen. Dafür hat das Gehirn Routinen gebildet, die unbewusst ablaufen. Wenn wir abbiegen wollen, handeln wir schon automatisch nach einem Schema.

So auch im Leben? In Meetings? In Abstimmungs- oder Kreativprozessen? Im Restaurant mit der Speisekarte in der Hand?

Spielerisch Grenzen ausloten

Routinen sind wertvoll. Doch möchten wir eine Veränderung, so werden sie hinderlich.

Grundsätzlich ist zu unterscheiden: Viele Routinen sind gut, da sie uns nützen und positiv wirken. Diese können behalten werden. Routinen, von denen wir nicht profitieren, können wir hinter uns lassen.

Die Impulse zur Veränderung können von uns selbst kommen, oder durch Herausforderungen und Erwartungen aus unserem Umfeld. Eines, welches agiles Arbeiten möglicherweise voraussetzt.

Gelingt es uns Routinen aufzulösen, so werden wir Dinge anders wahrnehmen. Und hier beginnt auch die persönliche Freiheit.

Hattest du schon einmal die bewusste Absicht eine Routine zu verändern? Oder dir eine neue anzueignen? Ist es gelungen?

Bevor du ja sagst: Hast du diese Routine durch eine neue Verhaltensweise ersetzten können? Hast du diese auch in einer Stresssituation behalten können? Oder wenn diese in Konflikt mit bereits bestehenden Routinen stand?

Wenn das Ändern bestehender Routinen, oder das Erstellen von neuen nicht funktioniert, ist eine mögliche Lösung, dass wir uns damit abfinden. Denn unser cleveres Gehirn findet schnell eine Argumentation für unser Verhalten oder unsere Taten.

Diejenigen unter uns, die sich noch nicht damit abgefunden haben, haben vielleicht neue Impulse in einem Ratgeber gesucht. Hat sich das Lesen gelohnt? Konnten Sie ihre Routinen wirklich durch das Wissen ändern? Wahrscheinlich nicht.

Nur weil sie Rindfleisch essen, werden Sie nicht zum Rindvieh.

So werden Leser eines Management-Buchs auch nicht automatisch gute Manager.

Guided-Management & Selbstcoaching

Was wirklich benötigt wird, ist nicht nur das reine Wissen, sondern auch die richtigen Methoden und den unbedingten Willen, um es umzusetzen. Mit diesen Werkzeugen können wir Selbstcoaching erfolgreich gestalten.

Zu Beginn eine kleine Übung:

Verändere etwas in deinem Umfeld. Tausche in deinem Besteckkasten in der Küche etwas aus. Tausche die Plätze der Messer und Gabeln. Schaue, wie lange du noch nach dem falschen Platz greifst.

Werde dir deine Routinen bewusst und erkenne diese. Wenn du morgens deinen Chef begrüßt, machst du das immer auf die gleiche Weise? Sprichst du ihn zurückhaltend, bestimmt oder kühl an? Hast du dich bewusst dazu entschieden? Möchtest du es ändern?

Hier kommt das Guided-Management ins Spiel. Es ist ein Weg zum selbstbestimmten Meistern neuer Herausforderungen und die Entdeckung und Veränderung von eigenen Grenzen. Dafür nutzt es verschiedene Techniken und Tools und die bewusste Führung von Gedanken.

Indem wir uns unserer Routinen bewusst werden, entwickeln wir auch ein Gespür dafür, ob diese positiv sind, oder ob wir den Willen entwickeln diese hinter uns zu lassen.

Entdecke und verändere deine Routinen. Bestimme selbst deine Wahrnehmung. Führe deine Gedanken in eine neue Richtung. Erlebe deine neuen Handlungsalternativen.

Das Guided-Management hilft auf dem Weg zum richtigen Selbstcoaching. Werde selbst dein persönlicher Life Coach.

Einen Ort dafür, findest du demnächst in unserem ondojo.