Was haben Bill Gates, Steve Jobs, Elon Musk und Beethoven gemeinsam? Sie alle sind oder waren absolute Top-Performer. Und außerdem: Sie sind Fans von Routinen. Was das mit Erfolg zu tun hat, welche Routinen dir gut tun und wie du sie dir aneignen kannst, zeigt dir ondojo.

Was ist eine Routine?

Mit Routine bezeichnen wir eine Tätigkeit oder Fähigkeit, die durch längere Erfahrung automatisch und unbewusst ausgeführt werden kann - wissenschaftlich synonym Habituation genannt. Routinen beginnen schon in kleinen Tätigkeiten wie Zähneputzen oder sich morgens eine Tasse Kaffee zu machen. Denken wir zum Beispiel an den minütlichen Blick aufs Handydisplay oder Aufzugfahren statt Treppenlaufen: Auch das sind Routinen. Weil sie gut sichtbar sind, wird uns hier leicht klar, ob wir etwas ändern möchten.

Unsere Denk- und Gefühlsgewohnheiten hinterfragen wir jedoch selten. Aber auch diese sind von Routinen sehr stark beeinflusst. Sie steuern zum Beispiel, ob wir schnell ängstlich sind und in Leistungssituationen nur noch auf Durchzug schalten können – oder, ob wir in schwierigen Situationen optimistisch und inspiriert bleiben. [1]

Wie bewerten wir andere Menschen oder unsere eigenen Fähigkeiten, wie gehen wir mit Fehlern und Ablehnung um? Gedanken wie „Ich kann nicht…“, „Das war doch schon immer so!“ oder „Solche Leute machen das halt nicht.“ - all das wird unbewusst getriggert und kann uns deshalb daran hindern, rational erfolgsversprechende Gedanken zu haben und gute Entscheidungen zu treffen.

Nichtsdestotrotz haben Routinen einen großen Vorteil: Wir sparen viel Zeit und Energie, weil wir nicht immer wieder über unsere Entscheidungen und Tätigkeiten nachdenken müssen. Und das ist sogar an der Gehirnaktivität messbar: Bewusstes Denken und Verhalten findet hauptsächlich in der Großhirnrinde statt. Routinen wiederum sind in den Basalganglien verankert und benötigen dort essenziell weniger Energie. [2] Und das lohnt sich für uns, denn 30 bis 50% unseres täglichen Handelns werden durch Gewohnheiten bestimmt. [3]

Routinen können also sehr nützlich sein, aber unseren Alltag auch beschweren, wenn sie nicht zu unseren Zielen passen. Was du tun kannst, um von deinen Gewohnheiten zu profitieren? Dir bewusst machen, welche neuen, gewinnbringende Routinen du aufbauen möchtest und welche negativen du ersetzen möchtest. Willst du zum Beispiel…

  • „einfach mal loslegen können“ erlernen? Ohne vorher alles detailliert durchdacht zu haben, um besonders produktiv zu sein?
  • wertfrei wahrnehmen können und dadurch offen für neue und kreative Lösungen werden?
  • Fehler als Chance begreifen können – also eine positive Einstellung gegenüber Fehlern zu entwickeln, zu ihnen zu stehen und sie gewinnbringend zu nutzen?
  • lernen, die Sach- und Beziehungsebene in der Kommunikation bewusst trennen zu können?

… und dadurch erfolgreich und stressfrei bleiben, auch in einem agilen Umfeld?

Dann aufgepasst: ondojo bietet dir einen Raum, in dem du deine Trigger und Gewohnheiten entdeckst und regelmäßig überprüfen kannst, ob sie dir wirklich nützen. Und diese dann gezielt nach deinen Wünschen verändern kannst. Mit zahlreichen Sessions und Action Pins: Kleine Aufgaben, die dich in die richtige Richtung schubsen. 66 Tage lang – denn so lange dauert es im Schnitt, eine neue Gewohnheit aufzubauen. Individuell auf dich zugeschnitten und mit Spaßfaktor. 😉

Viel Erfolg beim Aufbau neuer Routinen, die dich wirklich unterstützen!



[1] Ewert, K. (2021, 24. März). Psychologie: Gewohnheiten. Psychologie - Gesellschaft - Planet Wissen. https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/gewohnheiten/index.html

[2] Mai, J. (2020, 6. November). Gewohnheiten ändern: 8 Schritte + 66 Tage zum neuen Leben! karrierebibel.de. https://karrierebibel.de/gewohnheiten-aendern/

[3] Zeug, K. (2013, 12. Februar). Mach es anders! Zeit Online. https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/02/Psychologie-Gewohnheiten